Was ist eigentlich „Hygge“?

Was ist eigentlich „Hygge“?

Das dänische Glücksrezept heißt „Hygge“

Die zufriedensten Menschen der Welt leben in Dänemark. Dies ergibt sich aus Umfragen des sogenannten World Happiness Report, der jährlich weltweit erstellt wird. Im Vergleich zu Dänemark belegt Deutschland gerade mal Platz 16 der Weltrangliste.

Warum sind die Dänen so glücklich? Was machen sie anders als wir Deutschen? Indikatoren für die Zufriedenheit sind laut Happiness Report unter anderem die Großzügigkeit, die Entscheidungsfreiheit, der soziale Zusammenhalt und die Lebenserwartung der Bürger.

Wie „Hygge“ in Dänemarkt gelebt wird

Im Deutschen bedeutet „Hygge“ so viel wie „Gemütlichkeit“ oder „Geborgenheit“. Reiseblogs beschreiben Hygge als einen geselligen Abend mit guten Freunden, warmem Kerzenlicht, sanfter Musik, leckerem Essen und angenehmen Gesprächen auf einer gemütlichen Couch. Für die Dänen sei „Hygge“ der Ausgleich zu einem stressigen Arbeitstag. Es ist sozusagen die Antwort auf die dunklen und eiskalten Winterabende.

In Dänemark wird „Hygge“ sogar auch im Sommer gelebt. Man ist draußen in der Natur, lümmelt sich mit der Familie auf eine Picknickdecke und beobachtet Vögel. Oder man unternimmt eine gemütliche Radtour. Egal ob Sommer oder Winter, immer sollte ein behagliches Gefühl von Vertrautheit, Behaglichkeit, Sicherheit und Wärme entstehen.

Gespräche über Politik sind „unhyggelig“

Als No-go für gute Laune und somit „unhyggelig“ gelten dagegen Diskussionen über umstrittene Themen – insbesondere alles, was mit Politik zu tun hat. Die anstehende Bundestagswahl zu diskutieren wäre hier nicht erwünscht. „Hygge“ feiert den Genuss: Es geht darum, alles hinter sich zu lassen und den Moment zu genießen. „Hygge soll dazu ermuntern das Einfache wieder schätzen zu lernen, sowie auf den Konsum teurer Marken zu verzichten und sich stattdessen wieder auf die wichtigen Beziehungen im nahen Umfeld zu konzentrieren. Vielleicht kann man „Hygge“ als eine Gegenreaktion zur globalisierten Welt verstehen: Es  bedeutet Rückzug ins Private und das gibt uns Sicherheit und Geborgenheit.“ Das macht „Hygge“ auch zu einer Bewegung für Menschen, die sich mit Kuchen auf die Couch verkriecht, statt sich mit einer bedrohlichen Realität auseinanderzusetzen. Wir sind der Meinung, es ist genau das Richtige für verregnete Herbsttage.

Wie kann ich mein Elektroauto laden?

Wie kann ich mein Elektroauto laden?

Elektroautos liegen im Trend. Jedoch stehen die stolzen Besitzer vor einem Problem: das Laden ihres Fahrzeugs.

Wird ein Elektrofahrzeug an eine normale Steckdose angeschlossen, zieht dieses wesentlich mehr Leistung, als ein normaler Stromabnehmer. Wenn die Sicherung schwach ist und die Elektrizität im Gebäude nicht dafür ausgelegt ist, könnte eine erhöhte Brandgefahr bestehen. Stromkreise sind üblicherweise auf sechzehn Ampere ausgelegt, die Ladekapazität eines Elektroautos in der Regel ebenfalls. Es bleibt also nur wenig Restkapazität für weitere Geräte, wie Waschmaschine etc.

Grundsätzlich dürfen die Besitzer ihre Elektroautos überall abstellen und laden, d.h. es gibt keine gesetzliche Regelung, die das Laden verbietet. Wenn Sie Ihr Elektroauto in der Tiefgarage laden möchten, müssen Sie vorher einige Dinge abklären. Wenn sich der Stromverbrauch der Steckdose dem Besitzer eindeutig zuordnen lässt, spricht nichts dagegen, sein Auto dort mit Strom zu versorgen. Sicherlich werden sich die anderen Besitzer und Mieter darüber aufregen, wenn sie eine Steckdose für den Allgemeingebrauch verwenden.

Lassen Sie einen Elektriker kommen, der Ihnen bestätigen kann, dass sich ein entsprechender Ladeanschluss an dem gewünschten Platz technisch realisieren lässt, d.h. dass die Elektroleitungen im Gebäude dafür ausgelegt sind. Da die dafür zu installierenden Leitungen an den Wänden und Decken verlaufen (Gemeinschaftseigentum), muss die Eigentümergemeinschaft einen entsprechenden Beschluss fassen. Dieser sollte dann für alle Eigentümer gelten, da so auch andere zukünftig einen Vorteil in einer solchen Installation sehen.

Die Ladevorrichtungen für Elektroautos werden Wallbox genannt. Nur hiermit kann der Schnell-Lade-Mechanismus des Elektroautos genutzt werden. Dauert dieser nur ca. 20 Minuten, nimmt das Laden über eine normale Steckdose ca. 7-8 Stunden in Anspruch.

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass man sich bezüglich des Ladens Gedanken machen sollte, bevor man sich ein Elektrofahrzeug zulegt. Es gibt verschiedene Ansätze um das Problem zu lösen und wir haben Informationen zur Betankung von Elektroautos in Gemeinschaftsgaragen gesammelt. Wenn Sie an diesem Thema interessiert sind, können Sie uns gerne kontaktieren. Vielen Dank.

Sollten Sie Ihre Wohnung frei oder vermietet verkaufen?

Angesichts der attraktiven Kaufpreise fragt sich so mancher Eigentümer, ob er seine Immobilie nicht zu Geld machen soll. Gerade vermietete Eigentumswohnungen werden manchmal im Laufe der Jahre als Anlage unattraktiv. Nervige Streitereien in WGs, anstehende kostspielige Sanierungen und Ärger mit den Mietern sind oftmals Anlass für die Entscheidung die Immobilie zu verkaufen.

Grundsätzlich macht es einen nicht unerheblichen Unterschied, ob die zu verkaufende Immobilie aktuell vermietet ist oder frei steht. In den meisten Fällen ist die Immobilie vermietet und manchmal fühlt sich der Mieter dort sehr wohl und hat den Wunsch diese länger anzumieten.

Hat der Mieter von sich aus gekündigt, ist dies ein idealer Zeitpunkt sich vor der neuen Vermietung die Frage zu stellen: Vermietung oder Verkauf? Wenn Sie eine freie Wohnung am Immobilienmarkt anbieten, haben Sie eine wesentlich größere Zielgruppe, die sich hierfür interessiert. Die Käufer können die Wohnung sanieren und sie entweder selbst nutzen oder zu ihren Konditionen neu vermieten. Daher kann ehrfahrungsgemäß bis zu 30% mehr Gewinn erzielt werden, als bei einer vermieteten Immobilie.

Sicherlich hat der neue Eigentümer bei einer vermieteten Wohnung im Rahmen der rechtlichen Bestimmungen die Möglichkeit, den Mieter zu kündigen. Da dies jedoch nur im Eigenbedarfsfall möglich ist, wird in der Praxis üblicherweise eine Auflösungsvereinbarung mit dem Mieter getroffen: Wenn der Mieter einverstanden ist, vereinbart der aktuelle Vermieter eine Mietaufhebungsvereinbarung mit einer entsprechenden Abstandszahlung und dem genauen Zeitpunkt, bis wann der Mieter die Wohnung verlassen haben muss. Hierbei sollte man sich jedoch rechtlichen Beistand holen.

Abhängig von der Nachfrage am Markt lassen sich selbstverständlich auch vermietete Wohnungen gut verkaufen. Maßgeblich ist hier jedoch die aktuell vereinbarte Miete. Ist die Wohnung sehr günstig vermietet, wird der Kaufpreis entsprechend geringer ausfallen, d.h. man kann nicht unbedingt Höchstpreise erzielen.